Wer wir sind

Die LUBU ist eine nicht mitgliedschaftlich organisierte Wählervereinigung im Gemeinderat der Stadt Ludwigsburg.
Sie wird vertreten durch Stadträtin Elga Burkhardt, Wunnensteinstraße 28/1, 71634 Ludwigsburg, Telefon 07141 910-2376 (jeden Montag außerhalb der Ferien von 18.30-19.00 Uhr und nach Vereinbarung). E-Mail: E.Burkhardt@t-online.de.
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Im Frühjahr 1994 begründeten sieben Ludwigsburger Frauen und Männer einen nicht eingetragenen "Ideal"-Verein, dessen Zweck die Teilnahme mit einer eigenen Liste an den Kommunalwahlen war. Aus eigener, bitterer Erfahrung wußten sie, daß Parteivertreter, seien sie schwarz, rosa, rot, grün, blau/gelb oder braun, die Interessen ihrer jeweiligen Organisation vertreten und für Bürgeranliegen höchstens in Wahlzeiten ein offenes Ohr haben. Unsere Grundsätze sind sehr einfach:
- keine für die LUBU gewählte Gemeinderätin, kein für die LUBU gewählter Gemeinderat darf Aufträge der Stadtverwaltung annehmen;
- Basis unserer Entscheidungen sind die Aussagen im Wahlprogramm und die Ergebnisse unserer Diskussionen, die aufgrund sachlicher Informationen geführt werden ;
- wir vertreten die Interessen der Bürger und Bürgerinnen der Stadt, nicht die Interessen des Oberbürgermeisters und nicht die Interessen einzelner, wirtschaftlich und/oder parteipolitisch einflußreicher Gruppen.

Elga Burkhardt

Im Juni 1994 wurde Elga Burkhardt als Vertreterin der Liste Unabhängiger Bürgerinnen Und Bürger LUBU in den Gemeinderat der Stadt Ludwigsburg gewählt.

Frau Burkhardt setzte und setzt sich insbesondere für die Belange der Bürger und Bürgerinnen ein, die im Gemeinderat sonst keine Lobby haben. Die Förderung der Bildung bei Kindern und Jugendlichen und Natur- und Umweltschutz sind ihre besonderen Anliegen.
In den Jahren 1999 bis 2009 entsandten die Wähler und Wählerinnen zwei Vertreterinnen der LUBU in den Gemeinderat.
Seit 2010 vertritt Elga Burkhardt die nicht parteigebundene Liste Unabhängiger Bürgerinnen Und Bürger allein.

Unsere Vertreter in den Stadtteilen

Ansprechpartner in der Weststadt: Jörg Asmuß Oberstudienrat i.R., verheiratet, zwei erwachsene Kinder. Mitglied im Bürgerverein Weststadt und Pflugfelden, im Bund für Umwelt und Naturschutz BUND, Allgemeinen Deutschen Fahrradclub, Deutschen Roten Kreuz und bei Greenpeace.

Jörg Asmuß

Für die Interessen Oßweils und des Wohngebiets Schlößlesfeld: Wilhelm Meister
Diplomingenieur, verheiratet, drei erwachsene Kinder. Engagierter Gegner des Milliardenprojektes Stuttgart 21. Mitglied im Förderverein Stadtarchiv Ludwigsburg. Er wünscht sich eine Verwaltung, deren Entscheidungen für die Bürger durchsichtig sind und die bei Kosten, Verschuldung und Planungen klar die Grenzen des Machbaren einhält.

Wilhelm Meister

Für die Interessen der Ludwigsburger Innenstadt und des Stadtteils Hoheneck setzt sich Adelheid Kainz ein, verheiratet, zwei erwachsene Kinder und ein Enkel, von Beruf Kauffrau. Sie will das unverwechselbare, barocke Ludwigsburg als einmaliges Kleinod in Deutschland erhalten.

Adelheid Kainz
In unseren regelmäßig stattfindenden Sitzungen diskutieren Männer und Frauen zusammen alle wesentlichen Probleme unserer Stadt mit dem Ziel, vernünftige, sachgerechte Lösungen für die Mehrheit der Bevölkerung zu finden.

Weil die örtliche Presse in ihrer Berichterstattung die Parteivertreter deutlich bevorzugt, haben wir ein eigenes Mitteilungsblatt, Die Andere Zeitung.
Wenn Sie weitere Fragen haben oder wegen politischer Probleme mit uns Kontakt aufnehmen wollen: info@LUBU-Ludwigsburg.de. Unsere kommunalpolitischen Themen (Auswahl):
Wir setzen uns für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen ein. Deshalb haben wir 2002 den Antrag gestellt, „Gender Mainstreaming“ bei allen Entscheidungen des Ludwigsburger Gemeinderats zu berücksichtigen. Das heißt, daß bei jedem Beschluß zu einer wichtigen Angelegenheit dargestellt werden soll, wie er sich auf die Lebensumstände von Frauen und Männern auswirkt, ob sie sich verbessern oder verschlechtern. Beispiel: mehr Bus- und Bahnverkehr ist positiv für Frauen, weil sie 60 % der Nutzer (-innen) des Öffentlichen Nahverkehrs sind. Bis heute (2019) ist der beschlossene Antrag nicht umgesetzt.

Für uns gehört die Verbesserung von Bildung und Erziehung aller Kinder zu den wichtigsten Aufgaben der Stadt Ludwigsburg. LUBU-Anträge dazu: beitragsfreies drittes Kindergartenjahr (2005), kleine Gruppen (höchstens 20-23 Kinder) und eine ausreichende Zahl von gut ausgebildeten Erzieherinnen (Erziehern) für die Drei-bis Sechsjährigen (2004, 2005, 2006).
Die Anträge wurden bisher von Oberbürgermeister Spec und den Fraktionen der CDU, FWV und SPD immer abgelehnt. In einer Pressekonferenz im September 2009 sprach Werner Spec sogar von Kürzungen bei Bildung und Erziehung der Drei- bis Sechsjährigen.

Ein von uns geforderter Bericht über die Hausaufgabenbetreuung an Ludwigsburger Schulen stand im Juli 2007 im Ausschuß Bildung, Sport, Soziales (BSS) auf der Tagesordnung und zeigte einige Ursachen dafür auf, daß fast 50 % der aus Migrantenfamilien stammenden Viertkläßler nicht richtig deutsch reden und schreiben können. Ein neuer Sachstandsbericht ist in den Jahren 2009 und 2012 erfolgt, übrigens mit fast dem gleichen Ergebnis. Die Mitarbeiter/-innen des Fachbereichs Familie haben die richtigen Erkenntnisse. Es hapert nur an der Umsetzung in die Praxis, weil das Geld kostet..

Die Geschichte der Stadt Ludwigsburg und die Erhaltung ihrer unverwechselbaren barocken Stadtgestalt sind für uns Basis unserer Arbeit im Gemeinderat.
Anträge: Im Frühjahr 2007 haben wir nach heftigen Auseinandersetzungen mit der Stadtverwaltung Ludwigsburg und (Ex-)Baubürgermeister Hans Schmid (CDU) erreicht, daß die Platanen an der Seestraße nur zurückgeschnitten, nicht vollständig gefällt und durch nette kleine, pflegeleichte, ökologisch für 20 Jahre wertlose Linden ersetzt wurden.
Eine neue Unterbringung des Ludwigsburger Stadtarchivs forderten wir seit 1995. Aus feuerschutzpolizeilichen Gründen sollte das Archiv Ende 2010 endgültig aus dem Keller des Bildungszentrums West ausziehen, in dem es seit erst 30 Jahren provisorisch untergebracht war (Anträge 1996, 2000, 2004, 2005, 2006). Im November 2008 hat die Stadtverwaltung, zu deren Pflichtaufgaben die Einrichtung des Archivs gehört, endlich Pläne für einen anderen Standort vorgelegt. In der Mathildenstraße 21 (ehemaliges Mannalgebäude) ist ein Neubau entstanden, in dessen Keller auch die städtischen Archivalien Platz gefunden haben. Der Fall Köln hat gezeigt, wie wichtig die Statik eines Archivbaus ist. Leider hat der 2008 verantwortliche Dezernent Hans Schmid (CDU) Erfahrungen aus dem spektakulären und folgenreichen Einsturz des Kölner Stadtarchivs nicht zur Kenntnis genommen. Das Gebäude Mathildenstraße 21 ist ein Bürogebäude, in dem im Erdgeschoß und im Keller auch das Archiv untergekommen ist. An der Decke der Magazinräume mit den unersetzlichen Archivalien liegen die Wasser- und die Abwasserleitungen des gesamten vierstockigen Bürogebäudes. Lesen Sie dazu den Artikel unter dem Button "Hintergründe".

Wir sind eine Bürgerliste, wir sind keine Partei

Unser dauerhaftes Projekt ist die menschenfreundliche Zukunft der Stadt Ludwigsburg, zum Beispiel durch die Realisierung des 2016 beschlossenen Klimaschutzkonzeptes.
Die Liste Unabhängiger Bürgerinnen und Bürger unterscheidet sich durch drei Merkmale von den Parteivertretern und -vertreterinnen im Gemeinderat:
Sie ist keine Partei, sondern eine Bürgergruppe, die seit 25 Jahren in der Kommunalpolitik aktiv ist. Der erste Platz auf der Kandidatenliste wird immer von einer Frau eingenommen.
Außerdem verpflichten sich die Stadtratsmitglieder der LUBU, keinerlei private Aufträge der Stadtverwaltung Ludwigsburg anzunehmen.
Auch sonst macht die LUBU klare Aussagen zu kommunalpolitischen Themen.

Wir wollen Geld in Kindergärten investieren

Statt einer Abmarkierung, die ständig als Parkmöglichkeit mißbraucht wird, will die LUBU in der Schillerstraße eineTempo-20-Zone einführen, so daß PKW-Fahrer und Radfahrer den Straßenraum gemeinsam nutzen können.
Mit der Stimme der LUBU wird kein gesunder Baum gefällt, der Lärmschutz bietet und und Dreck aus der Luft filtert.
Unsere Innenstadt und ihre barocke Schönheit ist für die LUBU wichtiger als die Umsatzzahlen des Breuningerlandes oder anderer Einkaufstempel auf der grünen Wiese.
Statt Parkhäuser und Profisportler zu finanzieren, sollen die Stadtwerke Ludwigsburg/Kornwestheim wie die Strom- und Wasserversorger anderer Städte ihre Gewinne in einen Busverkehr stecken, der von 6-22 Uhr im 10-Minutentakt fährt als Anreiz für die Bürger/Bürgerinnen, ihr Auto in der Garage zu lassen und ohne nervende Parkplatzsuche ganz entspannt in der Stadt einzukaufen.
Alle öffentlichen Einrichtungen wie der Bahnhof müssen für Senioren, Familien und behinderte Menschen mühelos erreichbar sein.

Liebe Ludwigsburger und Ludwigsburgerinnen, wir werden die Aufzählung unserer wichtigen Anliegen und der oft fehlenden Antworten aus dem Rathaus fortsetzen. Lesen Sie dazu die aktuellsten Anträge und Anfragen unter den anderen Punkten unserer Webseite.
Zum Thema „Umwelt“ lesen Sie bitte die Artikel unter dem Button "Umweltschutz" und die BUND-Webseiten http://vorort.bund.net/ov-ludwigsburg und http://bund-ludwigsburg.net im Internet.
Beachten Sie auch „Die Andere Zeitung“, die drei-viermal im Jahr erscheint. Die letzte Ausgabe Nr.89 senden wir auf Anforderung gerne zu.
Mai 2019 Elga Burkhardt

Copyright für diese Datei bei LUBU.
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